Für Studierende

Ausschreibungen für Stellen, Praktika und Abschlussarbeiten

Stellenausschreibungen

Prozedurale Verarbeitung medizinischer 3D-Modelle

Mehr über dieses Stellenangebot:
Für ein laufendes Forschungsprojekt zur automatisierten Gesichtsweichteilvorhersage auf Grundlage knöcherner Strukturen mittels Machine-Learning-Ansätzen suche ich eine engagierte studentische Unterstützung.

Zeitraum: 01.03.2026 bis 31.12.2026
Umfang: 40–52 Stunden pro Monat
Vergütung: 13,98 € / Stunde (SHK); 14,98 € / Stunde (WHK)
Arbeitsort: 100 % remote
Arbeitszeiten: flexibel (freie Einteilung der Stunden nach Absprache)

Projektinhalt:

Das Projekt beschäftigt sich mit der Verarbeitung und Analyse von CT-basierten 3D-Modellen (Meshes von Knochen- und Weichteilstrukturen). Die CT-Daten wurden von der Neuroradiologie des Universitätsklinikums Leipzig bereitgestellt. Ein zentraler Arbeitsschwerpunkt ist die prozedurale Bereinigung großer Mengen von 3D-Modellen (mehrere Tausend 3D-Modelle). Typische Herausforderungen sind u. a. Artefakte im Zahn- und Mundbereich, etwa spitze Strukturen, die durch metallische Kronen, Brücken oder starke Reflexionen im Segmentierungsprozess entstehen.

Deine Aufgaben:

• Prozedurale Bereinigung und Optimierung von 3D-Meshes
• Entwicklung reproduzierbarer Workflows für große Datensätze
• Optional: gemeinsame Veröffentlichung einzelner Arbeitsschritte und Methoden


Voraussetzungen:

• Erfahrung in der prozeduralen 3D-Modellverarbeitung
• Kenntnisse in Houdini (bevorzugt, da bereits im Projekt eingesetzt) oder vergleichbarer Software mit node-basierter/prozeduraler Arbeitsweise (z. B. Blender Geometry Nodes)
• Interesse an interdisziplinärer Arbeit zwischen 3D-Grafik, Medizin und Machine Learning


Was geboten wird:

• Enge Zusammenarbeit und fachlicher Austausch
• Hohe zeitliche Flexibilität
• Einblick in ein aktuelles, forschungsnahes Projekt
• Möglichkeit zur Mitwirkung an Publikationen

Bewerbung:

Die Bewerbung ist ganz formlos. Eine kurze E-Mail mit einer knappen Vorstellung deiner Person und deiner bisherigen Erfahrungen genügt.

Studentische Hilfskraft (SHK) / Wissenschaftliche Hilfskraft (WHK). Ansprechpartner: Svenja Preuß


Abschlussarbeiten



Einfluss von Bildbearbeitung auf MTF-Kurven und Bildvermessungen

Mehr über diese ArbeitAufgaben:
- Bereistellung von Testchartaufnahmen
- Bearbeiten der Bilder in verschiedenen Parametern (JPG-Kompressionsrate, Schärfen, globale und lokale Kontrastverbesserung, ...)
- Berechnung von MTF-Kurven mit MTF-Mapper
- Auswertung der Parametereinflüsse auf MTF-Kurven und Vermessungen

Kompetenzen:
- Grundkenntnisse Bildbearbeitung mit GIMP / Photoshop
- Strukturiertes und methodisches Vorgehen
- Organisierte Literaturrecherche

Praktikum / Abschlussarbeit. Ansprechpartner: Felix Fischer

Hate Speech als digitaler sozialer Prozess: Eine medienpsychologische Analyse auf Mikro-, Meso- und Makroebene

Mehr über diese ArbeitZiele:
- Systematische Aufarbeitung des Forschungsstands zu Hate Speech in sozialen Medien aus medienpsychologischer Perspektive
- Analyse von Hate Speech als digital-sozialem Prozess auf Mikro-, Meso- und Makroebene
- Untersuchung des Einflusses medienpsychologischer Effekte auf die Entstehung, Verstärkung und Verbreitung von Hate Speech in sozialen Medien
- Entwicklung eines differenzierten Verständnisses des Zusammenspiels von Individualebene, Gruppennormen und plattformbezogenen Dynamiken

Aufgaben:
- Durchführung einer strukturierten Literaturrecherche zu Hate Speech, sozialen Medien und medienpsychologischen Erklärungsansätzen
- Darstellung und Systematisierung zentraler theoretischer Konzepte auf Mikro-, Meso- und Makroebene
- Untersuchung relevanter medienpsychologischer Effekte im Kontext digitaler Kommunikation und deren Bedeutung für Hate Speech
- Analyse der Rolle von Gruppennormen, Ingroup-/Outgroup-Dynamiken und sozialer Identität bei der Entstehung und Stabilisierung von Hate Speech
- Kritische Einordnung des SIDE-Modells als theoretischer Ansatz zur Erklärung gruppenbezogenen Kommunikationsverhaltens in digitalen Räumen

Kompetenzen:
- Interesse an medienpsychologischen und sozialwissenschaftlichen Fragestellungen digitaler Kommunikation
- Fähigkeit zur systematischen wissenschaftlichen Literaturrecherche und -auswertung
- Analytisches Denkvermögen und Fähigkeit zur strukturierten Aufbereitung komplexer theoretischer Zusammenhänge
- Fähigkeit zur kritischen Reflexion von Individual-, Gruppen- und Gesellschaftsebene in der Analyse digitaler Phänomene
- Strukturierte und verständliche Darstellung wissenschaftlicher Argumentationen
- Sicheres wissenschaftliches Arbeiten, insbesondere in den Bereichen Zitieren, Begriffsbildung, Argumentation und Aufbau konsistenter Analysen

Abschlussarbeit. Ansprechpartner: Florian Meyer

Hate Speech zwischen Meinungsfreiheit und Zensur: Zum normativen Spannungsverhältnis von Moderation, Schutzpflichten, Overblocking, und Würdeschutz

Mehr über diese ArbeitZiele:
- Systematische Aufarbeitung des Forschungsstands zu Hate Speech im digitalen Raum unter besonderer Berücksichtigung rechtlicher, ethischer und demokratietheoretischer Perspektiven
- Analyse des normativen Spannungsverhältnisses zwischen Moderation und Zensur sowie zwischen Schutzpflichten, Overblocking, Meinungsfreiheit und Würdeschutz
- Untersuchung, nach welchen normativen Maßstäben Eingriffe in digitale Kommunikation gerechtfertigt und begrenzt werden können
- Entwicklung einer differenzierten Bewertung bestehender Ansätze zur Regulierung und Moderation von Hate Speech auf Online-Plattformen

Aufgaben:
- Durchführung einer strukturierten Literaturrecherche zu Hate Speech, Plattformmoderation, Meinungsfreiheit, Menschenwürde und digitalen Öffentlichkeiten
- Darstellung und begriffliche Abgrenzung zentraler Konzepte wie Hate Speech, Moderation, Zensur, Overblocking, Meinungsfreiheit und Würdeschutz
- Analyse der normativen Konfliktlinien, die sich aus dem Spannungsverhältnis zwischen Kommunikationsfreiheit und Schutz vor diskriminierenden oder entwürdigenden Äußerungen ergeben
- Untersuchung und kritische Einordnung ausgewählter Moderations- und Regulierungsansätze im Hinblick auf ihre Schutzwirkung, Eingriffsintensität und Risiken für legitime Meinungsäußerung
- Entwicklung einer eigenständigen, wissenschaftlich fundierten Bewertung des Umgangs mit Hate Speech im digitalen Raum

Kompetenzen:
- Interesse an normativen, gesellschaftspolitischen und rechtlichen Fragestellungen digitaler Kommunikation
- Fähigkeit zur systematischen wissenschaftlichen Literaturrecherche und -auswertung
- Analytisches Denkvermögen und Fähigkeit zur strukturierten Argumentation
- Fähigkeit zur kritischen Reflexion komplexer Spannungsverhältnisse zwischen Freiheit, Schutz und Regulierung
- Strukturierte und verständliche Darstellung abstrakter theoretischer Zusammenhänge
- Sicheres wissenschaftliches Arbeiten, insbesondere in den Bereichen Zitieren, Begriffsbildung, Argumentation und Aufbau konsistenter Analysen

Abschlussarbeit. Ansprechpartner: Florian Meyer

Modellierung von Hassdynamiken in sozialen Netzwerken: Analyse und Bewertung agentenbasierter Simulationsansätze

Mehr über diese ArbeitZiele:
- Systematische Aufarbeitung des aktuellen Forschungsstands zu agentenbasierten Simulationsansätzen
- Untersuchung der Eignung agentenbasierter Simulationsansätze zur Modellierung sozialer Netzwerke im Allgemeinen sowie zur Analyse der Ausbreitung von Hate Speech
- Identifikation von Stärken, Schwächen und Grenzen agentenbasierter Simulationsansätze im Vergleich zu anderen Modellierungsansätzen
- Implementierung und Erprobung der Open-Source-Software OASIS als mögliches Framework für eine agentenbasierte Simulation

Aufgaben:
- Durchführung einer strukturierten Literaturrecherche zu agentenbasierten Simulationsansätzen und deren Einsatz in der Modellierung sozialer Prozesse
- Darstellung der theoretischen und formalen Grundlagen agentenbasierter Simulationen
- Untersuchung der Übertragbarkeit des Ansatzes auf die Ausbreitung von Hate Speech in digitalen Netzwerken
- Kritische Reflexion der Grenzen des Ansatzes, insbesondere im Hinblick auf Realitätsnähe, die Komplexität sozialer Interaktionen und die Abbildung moderner Online-Plattformen
- Implementierung und Erprobung des Open-Source-Frameworks OASIS zur praktischen Anwendung agentenbasierter Simulation

Kompetenzen:
- Gute Kenntnisse in Python
- Analytisches Denkvermögen
- Fähigkeit zur systematischen wissenschaftlichen Literaturrecherche und -auswertung
- Fähigkeit zur kritischen Bewertung wissenschaftlicher Ansätze und ihrer Anwendbarkeit
- Strukturierte und verständliche Darstellung komplexer Zusammenhänge
- Sicheres wissenschaftliches Arbeiten, insbesondere in den Bereichen Zitieren, Argumentation und Aufbau konsistenter Analysen

Masterarbeit. Ansprechpartner: Florian Meyer

Automatisierte Detektion und Glättung von reflektionsbedingten Spitzenartefakten in 3D-Weichteil- und Knochenrekonstruktionen des Zahnbereichs

Forschungs- oder Abschlussarbeit. Ansprechpartner: Svenja Preuß

Automatisierte Artefaktentfernung von Stirnfixierungen aus 3D-Rekonstruktionen kraniofazialer Weichteilstrukturen (Mesh-Basis)

Forschungs- oder Abschlussarbeit. Ansprechpartner: Svenja Preuß

Automatisierte Artefaktentfernung von Augenmasken aus 3D-Rekonstruktionen kraniofazialer Strukturen (Mesh-Basis)

Forschungs- oder Abschlussarbeit. Ansprechpartner: Svenja Preuß

Entwicklung eines Blender Add-ons zur automatisierten Vermessung von abstrahierten digitalen Menschmodellen (Rigs) im dreidimensionalen Raum

Forschungs- oder Abschlussarbeit. Ansprechpartner: Sabine Richter

Entwicklung eines Blender Add-ons zur 3D-Triangulation aus 2D-Bildkoordinaten von 2 Kameras

Forschungs- oder Abschlussarbeit. Ansprechpartner: Sabine Richter

App-basierte ePros (electronic patient-reported outcomes)

Forschungs- oder Abschlussarbeit. Ansprechpartner: Tommy Bergmann

Digitale Bestimmung der 'area of origin' von Blutmustern aus 3D-Modellen

Forschungs- oder Abschlussarbeit. Ansprechpartner: Tommy Bergmann

Konzeption und Umsetzung von Visualisierungsmethoden für Hate-Speech-Konversationen und zugehörige Metadaten

Forschungs- oder Abschlussarbeit. Ansprechpartner: Florian Meyer

Untersuchung von OSINT-Methoden zur Informationsgewinnung aus Social-Media-Plattformen

Mehr über diese ArbeitAufgaben:
Das Ziel dieses Projekts ist die systematische Untersuchung und Bewertung von Open Source Intelligence (OSINT) Methoden und Tools zur Analyse von sozialen Netzwerken (SOCMINT)

- Identifikation und Analyse moderner OSINT-Techniken für eine Plattform wie X (ehem. Twitter), Instagram, TikTok, LinkedIn etc.
- Identifikation, praktische Erprobung und Evaluierung dazu passender Analyse-Tools
- Systematischer Vergleich verschiedener Methoden (z.B. manuelle Recherche vs. automatisierte Abfragen, Netzwerkanalysen, Geolocation)
- Entwicklung eines konzeptionellen Frameworks zur strategischen Anwendung

Anforderungen:
Grundkenntnisse in einer Skriptsprache (z.B. Python) und Erfahrung mit Suchmaschinen-Operatoren (Dorks) sind von Vorteil, aber nicht zwingend erforderlich

Praktikum / Bachlorarbeit. Ansprechpartner: Amon Bentke

Erfassung digitaler forensischer Spuren mit dem Levoit Air Purifier Core 300S

Mehr über diese ArbeitAufgaben:
Datenerfassung in Luftfilter
Forensische Spuren erfassen:
- Im Netzwerk (BLE, WiFi, …),
- In der App (auf gerooteten Pixel 7a),
- In der Cloud,
Forensische Spuren nach relevanz klassifizieren / einordnen

Anforderungen:
Grundkenntnisse Linux / Android, Strukturiertes und methodisches Vorgehen, Organisierte Literaturrecherche

Masterarbeit. Ansprechpartner: Felix Fischer

Recherche und Prüfung von Möglichkeiten zur objektiven Gelenkpunktsetzung und -definition (z. B. statistische Körpermodelle, Wissen aus Biomechanik, Medizin, Anthropologie, Sportwissenschaften, digitale Menschmodellierung)

Mehr über diese ArbeitZiel:
Systematische Literaturrecherche und praktische Bewertung bestehender wissenschaftlicher Ansätze zur präzisen Definition von Körper-Gelenkpunkten. Sie untersuchen, wie verschiedene Fachrichtungen Gelenkpunkte definieren und testen ausgewählte Methoden praktisch an 3D-Bodyscans.

Aufgaben:
- Umfassende Literaturrecherche in medizinischen, anthropologischen und sportwissenschaftlichen Datenbanken
- Analyse und Vergleich verschiedener Gelenkpunkt-Definitionen und Messverfahren
- Praktische Erprobung vielversprechender Ansätze an einer Stichprobe von 3D-Bodyscans
- Bewertung der Reproduzierbarkeit und Genauigkeit verschiedener Definitionsmethoden

Kompetenzen:
- Systematische Recherchefähigkeiten in wissenschaftlichen Datenbanken
- Interesse an Anatomie und praktischer Arbeit mit 3D-Modellen
- Erfahrung mit 3D-Software Blender oder Bereitschaft zum Lernen
- Grundverständnis Auswertungsmethodik

Praktikum / Abschlussarbeit. Ansprechpartner: Marie-Luise Heuschkel

Durchführung von Machbarkeitstests eigenentwickelter Gelenkpunktdefinitionen an Stichproben

Mehr über diese ArbeitZiel:
Praktische Validierung neu entwickelter Gelenkpunkt-Definitionsmethoden durch systematische Tests an 3D-Bodyscans. Sie überprüfen, ob theoretisch fundierte Definitionen in der Praxis reproduzierbar und präzise anwendbar sind, und bewerten deren Eignung für biometrische Anwendungen.

Aufgaben:
- Implementierung eigenentwickelter Gelenkpunkt-Definitionsregeln in 3D-Software
- Systematische Testung an einer definierten Stichprobe von Bodyscans verschiedener Körpertypen
- Durchführung von Reproduzierbarkeitsstudien (mehrfache Markierung derselben Punkte)
- Quantitative Bewertung der Genauigkeit und Konsistenz der Definitionsmethoden

Kompetenzen:
- Interesse an anatomischen Strukturen und systematischem Arbeiten
- Erfahrung mit 3D-Software oder Bereitschaft zum Erlernen
- Grundverständnis für statistische Auswertung

Praktikum / Abschlussarbeit. Ansprechpartner: Marie-Luise Heuschkel

Interobserverstudien der entwickelten Gelenkpunktsetzung

Mehr über diese ArbeitZiel:
Untersuchung der Reproduzierbarkeit und Konsistenz der Gelenkpunktsetzung zwischen verschiedenen Beobachtern. Sie wenden die festgelegte Gelekpunktsetzung an einer größeren Stichprobe von 3D-Bodyscans an, um die Objektivität und Zuverlässigkeit der Methode zu bewerten.

Aufgaben:
- Durchführung von Machbarkeitstests eigenentwickelter Gelenkpunkte

Praktikum / Abschlussarbeit. Ansprechpartner: Marie-Luise Heuschkel

Entwicklung eines standardisierten Gelenkpunkt-Katalogs mit Metadaten für automatisierbare Verarbeitung

Mehr über diese ArbeitZiel:
Erstellung einer strukturierten, maschinenlesbaren Dokumentation aller definierten Gelenkpunkte mit zugehörigen Metadaten. Sie entwickeln ein standardisiertes Datenformat, das sowohl für Menschen verständlich als auch für automatisierte Verarbeitungsprozesse geeignet ist.

Aufgaben:
- Strukturierung der Gelenkpunkt-Definitionen in ein einheitliches Schema
- Entwicklung von Metadaten-Standards (Anatomische Position, Messgenauigkeit, Anwendbarkeit)
- Implementierung in maschinenlesbaren Formaten (JSON, YAML oder ähnlich)
- est der automatischen Auslesbarkeit und Validierung der Datenstruktur

Kompetenzen:
- Systematisches Arbeiten mit Datenstrukturen und Dokumentationsstandards
- Grundkenntnisse in Programmierung für Datenverarbeitung
- Verständnis für strukturierte Datenhaltung und Metadaten-Konzepte

Praktikum / Abschlussarbeit. Ansprechpartner: Marie-Luise Heuschkel

Analyse individualisierender Körpermerkmale (an 3D-Bodyscans und Rigs) zur Evaluierung als softbiometrisches Merkmal

Mehr über diese ArbeitZiel:
Untersuchung zusätzlicher Körpermerkmale wie Körperwinkel, Schulterneigung oder Haltungsmerkmale, die über die Basis-Körpermaße hinausgehen. Sie analysieren, ob diese individuellen Eigenschaften an 3D-Bodyscans und Rigs zur Verbesserung der Personenunterscheidung beitragen können und als ergänzende softbiometrische Merkmale taugen.

Aufgaben:
- Identifikation und Definition messbarer individualisierender Merkmale an 3D-Bodyscans
- Systematische Vermessung dieser Eigenschaften an einer Stichprobe verschiedener Personen
- Statistische Analyse der Unterscheidungskraft
- Vergleich der Messbarkeit zwischen 3D-Bodyscans und Rig-Modellen

Kompetenzen:
- Interesse an anatomischen Besonderheiten und individuellen Körpercharakteristika
- Erfahrung 3D-Software wie Blender und 3D-Modellen oder Bereitschaft zur Einarbeitung
- Grundverständnis für statistische Auswertung

Praktikum / Abschlussarbeit. Ansprechpartner: Marie-Luise Heuschkel

Differenzierbarkeit durch individualisierende Merkmale und Vergleich von 3D-Bodyscans und 3D-Rigs

Mehr über diese ArbeitZiel:
Untersuchung zusätzlicher Körpermerkmale wie Körperwinkel oder Haltungsmerkmale zur Erweiterung der Personenunterscheidung. Sie analysieren sowohl kontinuierliche Merkmale (z.B. Winkelmaße) als auch kategoriale Eigenschaften und bewerten zudem, wie gut Rig-Modelle diese individuellen Charakteristika abbilden.

Aufgaben:
- Statistische Analyse der Verteilungen kontinuierlicher individualisierender Merkmale
- Häufigkeitsstatistik für kategoriale Merkmale (Ausprägungstypen)
- Untersuchung von Abhängigkeiten zwischen verschiedenen Körpermerkmalen
- Vergleichsanalyse: Übereinstimmung zwischen realen Bodyscans und Rig-Modellen
- Bewertung der softbiometrischen Eignung verschiedener Merkmale
- Identifikation diskriminanter Eigenschaften für die Unterscheidung von Personenund Bewertung geeigneter vs. weniger geeigneter Merkmale
- Berechnung von Schwellwerten und Bewertung der Trennschärfe einzelner Merkmale

Kompetenzen:
- Statistikkenntnisse für quantitative und nichtquantitative Datenanalyse oder hohe Lernbereitschaft
- Programmiererfahrung für Datenauswertung (Python/R) oder Bereitschaft zu lernen
- Interesse an individuellen Körpercharakteristika und Haltungsmerkmalen
- Grundverständnis für softbiometrische Konzepte

Praktikum / Abschlussarbeit. Ansprechpartner: Marie-Luise Heuschkel

Regelbasierte automatisierte Gelenkpunkt-Lokalisierung durch strukturierte Definitionsmethoden (geometrische Hilfslinien, Körperachsen und -ebenen, Landmarken etc.)

Mehr über diese ArbeitZiel:
Entwicklung automatisierter Verfahren zur Gelenkpunktsetzung (der Schulter,…) auf Basis klar definierter Regeln und geometrischer Vorgaben. Sie programmieren Algorithmen, die anatomische Definitionen (z.B. Mittelpunkt zwischen zwei Landmarken oder Schnittpunkt von Körperachsen) in automatische Punktlokalisierung umsetzen.

Aufgaben:
- Übersetzung anatomischer Gelenkpunkt-Definitionen in algorithmische Regeln
- Implementierung geometrischer Berechnungen (Hilfslinien, Ebenen, Achsen) in der 3D-Software Blender
- Entwicklung von Constraints zur Vermeidung unplausibler Punktplatzierungen
Validierung durch Vergleich mit manuell gesetzten Referenzpunkten

Kompetenzen:
- Interesse an Anatomie
- Programmiererfahrung
- Mathematisches Verständnis für räumliche Geometrie

Praktikum / Abschlussarbeit. Ansprechpartner: Marie-Luise Heuschkel

2D-Gelenkpunkt-Annotation zur Körpermusterextraktion von Personen aus digitalem Bildmaterial

Mehr über diese ArbeitZiel:
Manuelle Markierung von Gelenkpunkten an Zielpersonen in 2D-Videoaufnahmen oder Bildern. Sie erstellen präzise Annotationen, die als Grundlage für biometrische Abgleiche dienen und lernen dabei die praktischen Herausforderungen der Gelenkpunktbestimmung unter realen Aufnahmebedingungen kennen.

Aufgaben:
- Systematische Annotation von Gelenkpunkten in digitalen 2D-Aufnahmen
- Dokumentation von Unsicherheiten und problematischen Bildstellen
- optional: Vergleichende Analyse verschiedener Aufnahmebedingungen (Perspektive, Bildqualität)

Kompetenzen:
- Interesse an anatomischen Strukturen und präzisem Arbeiten
- Räumliches Vorstellungsvermögen für 2D-3D-Zusammenhänge
- Systematisches und dokumentierendes Arbeiten

Praktikum / Abschlussarbeit. Ansprechpartner: Marie-Luise Heuschkel

Automatisiertes, verzerrungsfreies Rigging von 3D-Bodyscans zur Animation natürlicher Körperposen

Mehr über diese ArbeitZiel:
Entwicklung eines automatisierten Verfahrens zum Rigging von 3D-Bodyscans ohne geometrische Verzerrungen. Sie erstellen ein System, das Skelettstrukturen automatisch in verschiedene Körpermodelle einfügt und dabei die ursprünglichen Proportionen bewahrt - zur effizienten Animation unterschiedlicher Körperposen.

Aufgaben:
- Recherche und Evaluierung verschiedener Ansätze zum automatischen Rigging
- Implementierung und Test eines ausgewählten Verfahrens an Bodyscan-Stichproben
- Bewertung der Ergebnisse hinsichtlich Proportionserhaltung und Animierbarkeit
- Vergleich mit manuellem Rigging bezüglich Genauigkeit und Zeitaufwand

Kompetenzen:
- Erfahrung mit 3D-Modellierung und Rigging-Konzepten
- Programmierkenntnisse für Automatisierung in 3D-Software, vorzugsweise Blender

Praktikum / Abschlussarbeit. Ansprechpartner: Marie-Luise Heuschkel

(Teil-)Automatisierte Kantendetektion mit Subpixel-Interpolation für präzise (Gelenk)-punkt-Lokalisierung in digitalen 2D-Aufnahmen im Rahmen eines Workflows der Bildqualität

Mehr über diese ArbeitZiel:
Entwicklung und Implementierung automatisierter Verfahren zur präzisen Lokalisierung von Gelenkpunkten in digitalen 2D-Aufnahmen mittels Gradientenanalyse und Kantendetektion. Sie erweitern manuelle Annotationsmethoden durch algorithmische Ansätze, die auf Helligkeitsgradienten und Subpixel-Interpolation basieren - zur Beschleunigung und Objektivierung der Gelenkpunktbestimmung.

Aufgaben:
- Implementierung gradientenbasierter Kantendetektion (Sobel-Operator) für Randpunkte
- Entwicklung von Algorithmen zur Zentrumsbestimmung innenliegender Gelenkpunkte
- Integration von Subpixel-Interpolation für erhöhte Lokalisierungsgenauigkeit

Kompetenzen:
- Programmiererfahrung in bspw. Python und Bibliotheken wie OpenCV, NumPy
- Grundverständnis für Bildverarbeitung
- Mathematisches Verständnis für Gradientenberechnung und Interpolation

Praktikum / Abschlussarbeit. Ansprechpartner: Marie-Luise Heuschkel

(Teil-)Automatisierte Gelenkpunkt-Lokalisierung und -extraktion von Zielpersonen in 2D-Aufnahmen (bspw. durch gradientenbasierte Kantenbestimmung)

Mehr über diese ArbeitZiel:
Entwicklung automatisierter Verfahren zur Annotation von Gelenkpunkten auf Zielpersonen in simulierten 2D-Überwachungsframes. Sie programmieren Algorithmen, die Körperkonturen und Gelenkpositionen in den erzeugten Videoaufnahmen automatisch oder teilautomatisch erkennen und markieren.

Aufgaben:
- Implementierung von Methoden wie bspw. gradientenbasierte Kantendetektion zur Lokalisierung sichtbarer Körperpunkte
- Entwicklung von Algorithmen für schwer erkennbare innenliegende Gelenkpunkte
- (Integration der Methoden in den Workflow der Frame-Erzeugung)
- Validierung durch Vergleich mit manuellen Annotationen und Ground-Truth-Daten

Kompetenzen:
- Programmiererfahrung in Bildverarbeitung
- Grundverständnis für Körperstrukturen und Gelenkpositionen

Praktikum / Abschlussarbeit. Ansprechpartner: Marie-Luise Heuschkel

Virtuelle Tatort-Erstellung und Generierung simulierter Überwachungsaufnahmen zum digital-anthropometrische Körpermuster-Abgleich

Mehr über diese ArbeitZiel:
Aufbau digitaler 3D-Tatort-Szenarien und Erzeugung kontrollierter Überwachungsaufnahmen zur Erprobung biometrischer Abgleichsverfahren. Sie erstellen virtuelle Umgebungen mit konfigurierbaren Kamerasystemen, die realistische Testbedingungen für die Evaluierung von Körpermuster-Identifikation ermöglichen.

Aufgaben:
- Modellierung virtueller Räume und Tatort-Szenarien in 3D-Software (Blender)
- Konfiguration virtueller Kamerasysteme mit dokumentierten Parametern (Intrinsik, Extrinsik)
- Positionierung von 3D-Bodyscans in den Szenen und Rendering von Aufnahmen
- Dokumentation aller technischen Parameter für reproduzierbare Testbedingungen

Kompetenzen:
- Erfahrung mit 3D-Modellierung und Rendering-Software (Blender) oder Bereitschaft zum Lernen
- Interesse an technischer Fotografie und Kameraparametern
- Systematisches Arbeiten mit technischer Dokumentation

Praktikum / Abschlussarbeit. Ansprechpartner: Marie-Luise Heuschkel

Workflow zum biometrischen Abgleich von Körpermustern aus 3D- und 2D-Quellen in Blender (durch Superimposition, räumliche Ausrichtung, …)

Mehr über diese ArbeitZiel:
Entwicklung eines systematischen Verfahrens zum Vergleich von Körpermustern von 3D-Referenzpersonen (aus Bodyscans) mit Körpermustern von 2D-Zielpersonen (aus Videoaufnahmen). Sie erstellen einen vollständigen Workflow, der beide Datenquellen durch räumliche Ausrichtung und Projektion vergleichbar macht.

Aufgaben:
- Entwicklung von Verfahren zur Superimposition (Überlagerung) von 3D-Modellen mit 2D-Aufnahmen
- Implementierung der Vorwärtsprojektion zur Transformation von 3D-Koordinaten in 2D-Bildraum
- Programmierung des Abgleichsprozesses mit geeigneten Distanzmaßen
- Dokumentation des Workflows und Test an verschiedenen Datensätzen

Kompetenzen:
- 3D-Modellierungskenntnisse und räumliches Vorstellungsvermögen
- Programmiererfahrung für geometrische Transformationen
- Mathematisches Verständnis für Projektions- und Abgleichsverfahren

Praktikum / Abschlussarbeit. Ansprechpartner: Marie-Luise Heuschkel

Quantitative Analyse des digital-anthropometrischen Körperabgleichs

Mehr über diese ArbeitZiel:
Systematische Auswertung der Abgleichsergebnisse zur Bewertung der biometrischen Leistungsfähigkeit. Sie analysieren, wie gut das Verfahren Personen unterscheidet, bestimmen Schwellwerte und quantifizieren die Genauigkeit durch statistische Kennzahlen.

Aufgaben:
- Analyse der Verteilungen von Distanzmaßen (RMSD/RWSD) bei Match- und Non-Match-Vergleichen
- Durchführung von ROC-Analysen und Bestimmung optimaler Schwellwerte
- Berechnung von Performance-Kennzahlen (Precision, Recall, F1-Score)
- Quantifizierung der Fehlerraten (Typ I und Typ II Fehler)
- Identifikation diskriminanter / zuverlässiger Abgleichsmerkmale
- Bewertung geeigneter vs. weniger geeigneter Gelenkpunkte für den Abgleich
- Validierung gegen Ground-Truth-Daten aus der Simulation

Kompetenzen:
- Statistikkenntnisse und Kenntnis biometrischer Bewertungsmethoden (ROC, Precision/Recall) oder hohe Bereitschaft zu lernen
- Programmiererfahrung für Datenauswertung (Python/R) oder Bereitschaft zu lernen
- Verständnis für biometrische Verfahren und forensische Prinzipien zur Ergebnisinterpretation

Praktikum / Abschlussarbeit. Ansprechpartner: Marie-Luise Heuschkel

Analyse unvollständiger Körpermuster: Identifizierbarkeit bei partiellen Merkmalssätzen

Mehr über diese ArbeitZiel:
Untersuchung der forensischen Aussagekraft unvollständiger Körpermuster. Sie analysieren systematisch, wie viele und welche Gelenkpunkte mindestens vorhanden sein müssen, um noch eine verlässliche Personenidentifikation oder -eingrenzung zu ermöglichen - relevant für Fälle mit verdeckten Körperteilen oder ungünstigen Kamerawinkeln.

Aufgaben:
- Systematische Reduktion von Gelenkpunkten und Analyse der verbleibenden Unterscheidungskraft
- Bestimmung minimaler Merkmalssätze für forensisch verwertbare Aussagen
- Bewertung verschiedener Teilmuster-Kombinationen hinsichtlich Robustheit und Trennschärfe

Kompetenzen:
- Statistikkenntnisse und Erfahrung mit Datenanalyse (R, Python) oder hohe Lernbereitschaft
- Programmiererfahrung für Datenauswertung (Python/R) oder Bereitschaft zu lernen
- Interesse an systematischen, vergleichenden Analysen und Verständnis biometrische Konzepte oder Bereitschaft zur Einarbeiten

Praktikum / Abschlussarbeit. Ansprechpartner: Marie-Luise Heuschkel

Aufbau und Simulation virtueller Tatorte mit Stereo-Kamera-Systemen zur 3D-Erfassung und forensischen Abgleich anthropometrischer Körpermuster

Mehr über diese ArbeitZiel:
Entwicklung eines Zwei-Kamera-Systems zur dreidimensionalen Rekonstruktion von Körperpunkten aus simulierten Überwachungsaufnahmen. Sie erstellen virtuelle Tatort-Umgebungen und nutzen Stereophotogrammetrie, um präzise 3D-Koordinaten von Gelenkpunkten zu berechnen und deren Genauigkeit gegenüber Ein-Kamera-Verfahren zu bewerten.

Aufgaben:
- Aufbau virtueller Tatort-Szenarien in 3D-Software
- Konfiguration von Zwei-Kamera-Setups mit definiertem Abstand und Kalibrierung
- Implementierung von Triangulationsalgorithmen zur 3D-Punktrekonstruktion

Kompetenzen:
- Digital-anthropometrischer Abgleich mit Stereo-Daten und Validierung gegen Ground-Truth
- Erfahrung mit 3D-Software Blender oder Bereitschaft zum Lernen
- Programmierkenntnisse in Python/C++ (vorhanden von Vorteil)
- Mathematisches Grundverständnis, Stereophotogrammetrie und Triangulation können erarbeitet werden

Praktikum / Abschlussarbeit. Ansprechpartner: Marie-Luise Heuschkel

Evaluierung des biometrischen Verfahrens unter spezifischen Einflussfaktoren / veränderten Bedingungen (Kleidung, weitere Posen, Bildqualität, …)

Mehr über diese ArbeitZiel:
Systematische Untersuchung der Robustheit biometrischer Körpermuster-Abgleiche unter variierenden Bedingungen. Sie testen, wie sich einzelne Faktoren wie Kleidung, Körperhaltung oder Bildqualität auf die Genauigkeit der Personenidentifikation auswirken und bestimmen die Grenzen der Anwendbarkeit.

Aufgaben:
- Planung kontrollierter Experimentaldesigns mit einzelnen Variationsfaktoren
- Durchführung systematischer Testreihen
- Implementierung von Triangulationsalgorithmen zur 3D-Punktrekonstruktion
- Quantitative Analyse der Abgleichsleistung unter verschiedenen Bedingungen
- Ableitung von Eignungskriterien und Anwendungsgrenzen für forensische Praxis

Kompetenzen:
Erfahrung mit 3D-Software Blender oder Bereitschaft zum Lernen
- Grundverständnis für experimentelles Design und kontrollierte Studien
- Programmierung zur Datenauswertung (Python/R) (vorhanden von Vorteil)
- Statistisches Denken für Vergleichsanalysen, spezielle biometrische Kennzahlen werden erarbeitet

Praktikum / Abschlussarbeit. Ansprechpartner: Marie-Luise Heuschkel

Fehlermodellierung, -analyse und -quantifzierung des digital-anthropometrischen Abgleichs

Mehr über diese ArbeitZiel:
Systematische Untersuchung der / ausgewählter Fehlerquellen vom Messprozess bis zum finalen Abgleich. Sie quantifizieren, wie sich Einflussfaktoren wie Beobachterfehler (Intra- und Interobserver), Bildqualität und andere auf die Abgleichsergebnisse auswirken und entwickeln Methoden zur Trennung von Messfehlern und tatsächlichen personenspezifischen Unterschieden.

Aufgaben:
- Quantifizierung der Intra-Observer-Variabilität (Wiederholbarkeit derselben Person)
- Quantifizierung der Inter-Observer-Variabilität (Unterschiede zwischen Beobachtern)
- Durchführung von Sensitivitätsanalysen zu verschiedenen Parametern (Bildqualität, Distanz, Pose)
- Entwicklung eines übergeordneten Fehlermodells für den gesamten Abgleichsprozess
- Modellierung der Fehlerfortpflanzung vom Messprozess zum Abgleich
Trennung von Messfehlern und personenspezifischen Abweichungen

Kompetenzen:
- Statistikkenntnisse und Erfahrung mit Datenanalyse (R, Python) oder hohe Lernbereitschaft
- Programmiererfahrung für Datenauswertung (Python/R) oder Bereitschaft zu lernen
- Verständnis für Messunsicherheit und Fehlerfortpflanzung
- Systematisches Denken für die Identifikation von Fehlerquellen

Praktikum / Abschlussarbeit. Ansprechpartner: Marie-Luise Heuschkel

Recherche, Prüfung und Bewertung existierender Einsatzkonzepte und SOPs (Standard Operating Procedures) zur Anwendung auf den digital-anthropometrischen Abgleich als biometrisches Verfahren

Mehr über diese ArbeitZiel:
- Systematische Recherche existierender forensischer Leitlinien, Standards und Qualitätssicherungsverfahren für biometrische Verfahren. Sie analysieren, welche methodischen, rechtlichen und ethischen Anforderungen für forensische biometrische Verfahren gelten sowie ob und wie diese auf den digital-anthropometrischen Abgleich angewendet werden können.

Aufgaben:
- Recherche forensischer Rahmenwerke für biometrische Verfahren (ISO, Daubert, ACE-V)
- Systematische Extraktion von Validierungs- und Qualitätskriterien aus den Standards
- Bewertung der Anwendbarkeit verschiedener Rahmenwerke auf den digital-anthropometrischen Abgleich
- Erstellung einer strukturierten Übersicht geeigneter Standards mit Auswahlbegründung

Kompetenzen:
Systematische Recherchefähigkeiten in wissenschaftlicher (forensischer, technischer und rechtlicher)Literatur
- Interesse an Standards, Qualitätssicherung und forensischen Prinzipien
- Analytisches Denken zur Übertragung allgemeiner Standards auf spezifische Anwendungen

Praktikum / Abschlussarbeit. Ansprechpartner: Marie-Luise Heuschkel

Entwicklung eines Einsatzkonzepts und Erstellung einer SOP-basierten Dokumentation für den digital-anthropometrischen Abgleich als biometrisches Verfahren

Mehr über diese ArbeitZiel:
Konkrete Entwicklung von Standard Operating Procedures und eines praktischen Einsatzkonzepts für die forensische Anwendung des digital-anthropometrischen Abgleichs. Sie erstellen ein anwendungstaugliches Rahmenwerk mit klaren Arbeitsschritten, Qualitätskriterien und Dokumentationsstandards (mit).

Aufgaben:
- Entwicklung eines strukturierten Einsatzkonzepts mit Arbeitsablauf und Entscheidungspunkten
- Erstellung von Standard Operating Procedures für alle Verfahrensschritte
- Definition von Eignungskriterien und Ausschlusskriterien für Fallmaterial
- Entwicklung von Checklisten und Dokumentationsvorlagen
- Integration von Qualitätssicherungsmaßnahmen und Validierungsschritten

Kompetenzen:
- Systematisches Denken für Prozessentwicklung und Standardisierung
- Interesse an praktischer Umsetzung forensischer Methoden
- Verständnis für Qualitätssicherung und Dokumentationsanforderungen

Praktikum / Abschlussarbeit. Ansprechpartner: Marie-Luise Heuschkel

Implementierungs-Roadmap für den Einsatz des digital-anthropometrischen Abgleichs

Mehr über diese ArbeitZiel:
Entwicklung eines strategischen Plans zur schrittweisen Implementierung des digital-anthropometrischen Abgleichs in die forensische Praxis. Sie erstellen eine realistische Roadmap mit konkreten Meilensteinen, Ressourcenbedarf und (nötiger Zeit) für die praktische Umsetzung.

Aufgaben:
- Analyse der aktuellen technischen und organisatorischen Voraussetzungen
- Entwicklung eines Stufenplans mit kurz-, mittel- und langfristigen Zielen
- Identifikation notwendiger Ressourcen (Personal, Hardware, Software, Schulungen)
- Definition von Meilensteinen und Erfolgskriterien für jede Implementierungsphase
- Erstellung eines Risikomanagements mit Fallback-Strategien

Kompetenzen:
- Strategisches Denken
- Interesse an praktischer Umsetzung forensischer Methoden
- Verständnis für technische und organisatorische Anforderungen
- Interesse an praktischer Implementierung wissenschaftlicher Verfahren

Praktikum / Abschlussarbeit. Ansprechpartner: Marie-Luise Heuschkel

Vergleichende Analyse etablierter biometrischer Verfahren und Prüfung auf Übertragbarkeit auf den digital-anthropometrischen Abgleich

Mehr über diese ArbeitZiel:
Systematischer Vergleich des digital-anthropometrischen Abgleichs mit etablierten biometrischen Verfahren wie Gesichtserkennung, Fingerabdrücken, Ganganalyse und DNA. Sie analysieren methodische Gemeinsamkeiten, Unterschiede und bewerten, welche bewährten Prinzipien und Standards sich auf den neuen Ansatz übertragen lassen.

Aufgaben:
- Systematische Analyse etablierter biometrischer Verfahren hinsichtlich Methodik und Standards
- Vergleichende Bewertung von Stärken, Schwächen und Anwendungsbereichen
- Prüfung der Übertragbarkeit methodischer Ansätze auf den digital-anthropometrischen Abgleich
- Einordnung in die Kategorie bildgestützter Identifizierungsverfahren

Kompetenzen:
- Systematisches Denken für vergleichende Analysen
- Interesse an verschiedenen biometrischen Verfahren und deren forensischer Anwendung
- Verständnis für methodische Übertragbarkeit zwischen verschiedenen Ansätzen

Praktikum / Abschlussarbeit. Ansprechpartner: Marie-Luise Heuschkel

Anforderungskatalog für Datensätze und Konzepte/Strategien zur Validierung/Evaluierung bildgestützter biometrischer Identifizierungsverfahren am Beispiel des digital-anthropometrischen Abgleichs

Mehr über diese ArbeitZiel:
Entwicklung systematischer Anforderungen an Datensätze und Validierungsstrategien für bildgestützte biometrische Verfahren. Sie definieren, welche Eigenschaften Datensätze haben müssen und entwickeln methodische Strategien zur wissenschaftlichen Evaluierung unter Einsatzbedingungen.

Aufgaben:
- Entwicklung eines Anforderungskatalogs für forensisch verwertbare Datensätze (Variabilität, Szenarien, Dokumentation,…)
- Konzeption von Evaluierungsstrategien (auf verschiedenen Ebenen wie kontrollierte Tests, realitätsnahe Szenarien, Praxiseinsatz, bspw. nach ISO/IEC 19795-1)
- Entwicklung von Lösungsansätzen für die Ground-Truth-Problematik in unkontrollierten Umgebungen
- Anpassung forensischer Untersuchungsprozesse (bspw. ACE-V-Framework) für anthropometrische Verfahren
- Festlegung von Qualitätskriterien für wiederholbare und nachvollziehbare Ergebnisse

Kompetenzen:
- Verständnis für wissenschaftliche Überprüfungsmethoden
- Systematisches Denken für die Definition von Anforderungen
- Interesse an methodischen Standards für bildgestützte Verfahren

Praktikum / Abschlussarbeit. Ansprechpartner: Marie-Luise Heuschkel